Segeln: Pokale und Preise

Der Bodenseewoche-Pokal wird startgruppen- und wertungsübergreifend vergeben. Und das gleich zweimal: sowohl die Crew einer klassischen als auch einer modernen Yacht hat die Chance darauf. Entscheidend ist das beste Renn-Resultat in der Summe am Ende aller Regatten. Zugrunde liegt eine Formel, die anhand der Anzahl der Wettfahrten, der Anzahl der Konkurrenten pro Startgruppe sowie der gesegelten Einzelresultate den Gesamtsieger ermittelt. .

Die beste Steuerfrau über alle Klassen wird mit dem Lilly Braumann-Honsell-Preis ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist eine Hommage an die 1876 geborene Konstanzerin, die erste aktive Seglerin am Bodensee.

Das erfolgreichste Boot der ORC 1 erhält die Challenger-Trophy. Zudem werden Sonderpreise wie der Wanderpokal der 75qm Nationalen Kreuzer sowie der Bodensee-Cup für den besten 30 m² Schärenkreuzer verliehen. 2015 und 2017 wurde der Schärenkreuzerpokal in der offenen Klasse vergeben. Anlässlich seines 100-jährigen Jubiläums 2011 vergibt der Bodensee Segler Verband eine Team-Trophy für  Club-Teams.

ORC steht für Offshore Racing Congress, ein internationales Organ im Segelsport für die Durchführung und Kontrolle von Hochsee-Regatten. Kern ist eine Wertung, die 1969 eingeführt wurde, um einen international gültigen Handicap-Standard beim Segeln der Modernen Klassen zu etablieren. ORC vereint international die vormals gültigen Wertungen des Cruising Club of America und des Royal Ocean Racing Clubs für Europa. Dank der ORC-Wertung haben Boote verschiedener Größen und Charakter dieselben Chancen im Wettbewerb.

Yardstick ist ein Berechnungssystem für Segelregatten, das es erlaubt Yachten unterschiedlicher Bauform in einer Regatta gegeneinander antreten zu lassen. Jeder Bootsklasse wird dabei eine Yardstickzahl zugeordnet, die die Leistungsfähigkeit des Boots widerspiegelt. Bei einer Regatta wird die gesegelte Zeit gemessen und mit der Yardstickzahl nach der Formel (gesegelte Zeit in Sekunden x 100/Yardstickzahl) umgerechnet

Rudern: Pokale und Preise

Mit einem Quick-Start im K.O.-System startet der Imperiasprint, ein 400 m-Rennen, das bei Nacht in beleuchteten Vierern ausgetragen wird. Das Gewinnerboot wird auf dem Imperiasprint-Wanderpokal verewigt. Die Strecke führt am Stadtgarten und dem Konstanzer Wahrzeichen Imperia vorbei in das von Zuschauern umringte Hafenbecken.

Neu 2018 ist das Costal Rowing: Der Staffel-Wettkampf in Einern auf einem kurzen Parcours hat Start und Ziel vor dem Sealife am Konstanzer Hafen. Los geht es von einem Floss aus direkt entlang der Uferpromenade, so dass alle Zuschauer das dynamische Rennen in wendigen Lite-Boats unmittelbar verfolgen können. 

Das Achter-Rennen "3 Miles of Constance" beginnt mit einem Massenstart aller Klassen auf einer Startlinie vor Konstanz. Nach sechs harten Kilometern und einem anspruchsvollen Kurs mit zwei 90°-Kurven ist der Zieleinlauf direkt im Konstanzer Hafen. Als Trophäe wird der 3 Miles of Constance-Wanderpokal je Kategorie – Frauen offen, Männer offen und Mix offen – verliehen.
Gewertet wird nach modifiziertem Welser System, das heißt Zeitgutschriften für Frauen (1,5% pro Dame) sowie das Alter der Mannschaften (0,28% pro Jahr bei einem Bezugsalter von 23 bis 27 Jahren: Bonus für U23, bzw. Ü27).

2017 wurde erstmals der neuen Wanderpreis Die goldene Finne für den schnellsten Achter bei der Internationalen Bodenseewoche verliehen.

Die Gewinner seit 2009

 Zum Herunterladen finden Sie Dateien mit einer Übersicht der Sieger der Segelregatten und Ruderwettbewerbe der letzten Jahre.

 
 
Back to Top